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In Hängen und Böschungen mit großen durch Steinschläge, Felsstürze u.a. Massenbewegungsprozessen potenziell gefährdeten Flächen kommen Fangsysteme zur Anwendung. Je nach der berechneten maximalen Aufprallenergie von Sturzkörpern werden bei geringeren Energien starre und kostengünstigere Fangvorrichtungen und bei höheren Energien dynamische Fangvorrichtungen ausgeführt. Die Dimensionierung der Fangsysteme erfolgt durch ingenieurgeologische Geländeaufnahme, rechnergestützten Steinschlagsimulationen sowie in-situ-Fallversuchen. Auf Basis dieser Untersuchungen werden genaue Positionierung der Fangsysteme im Hang, Länge und Höhe der Vorrichtungen sowie – je nach Höhe der Aufnahmeenergie – Ausführungsdetails (Stützenabstand, Stahlprofilstärke der Stützen, Stahlseildurchmesser, Abspannungen, Verankerungstiefe etc.) festgelegt. Unter Umständen kann das Sicherungskonzept eine im Hang gestaffelte Anordnung von mehreren Reihen an Fangsystemen erfordern. |
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