SEMINAR

Forschungsstelle Rutschungen

an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

WEITERBILDUNGSSEMINAR VIII

Rutschungen in W- und SW-Deutschland

Grundlagen der Ankertechnik

Überwachungs- und Kontrollmethoden

Beseitigung von Erosionsschäden - oberflächennahe Rutschungen

Exkursion: 12.06.2008; Unterfranken: Felssicherungen und Hangstabilisierung

Termin:

11. und 12. Juni 2008

Anfrage: +49(0)6131/387071


PROJEKTE

Für den Neubau eines Wirtschaftsweges musste die instabile, talseitige Böschung mit Drahtschotterkörben (Gabionen) gestützt werden. Dieses System wurde aus geotechnischen, wirtschaftlichen und ökologischen Erwägungen anderen Stützkonstruktionen vorgezogen.


Stabilisierung einer um den Fußpunkt verkippten, mit Bruchsteinen verblendeten Betonstützmauer. Die Mauer wurde mit 5,0 m langen Bodennägeln rückverankert, wobei die Ankerköpfe im Bereich der Mauer selbst mit einem Spezialmörtel eingebunden wurden und somit die üblichen Ankerplatten nicht notwendig waren. Die Ausbrüche für die Bohrlöcher in der Mauer wurden wieder mit Bruchsteinen verschlossen und sind nach Abschluss der Arbeiten nicht mehr sichtbar.


Einbau eines starren, 2,0 m hohen Fangzauns talseitig einer bis 30,0 m hohen, instabilen Felsböschung. Das starre System wurde hier ausgewählt, um die bei dynamischen Fangzäunen übliche Auslenkung nach einem Einschlag zu vermeiden, da sich unmittelbar an den Fangzaun ein Wanderweg anschließt.